CMMS (Computerized Maintenance Management System)
Ein CMMS (Computerized Maintenance Management System) ist Software, die die Anlagen einer Organisation erfasst und die Instandhaltung daran plant, zuweist und verfolgt, von Wartungsaufträgen und Wartungsplänen bis zur Reparaturhistorie.
Auch bekannt als: Computerized Maintenance Management System · Instandhaltungssoftware · Instandhaltungsplanungssystem · IPS
Ein CMMS (Computerized Maintenance Management System, im Deutschen oft schlicht Instandhaltungssoftware) ist Software, die ganz auf die Instandhaltung ausgerichtet ist. Sie führt in der Regel ein Anlagenverzeichnis (Geräte, Standorte, Hersteller, Modelle und Seriennummern), erstellt und verfolgt Wartungsaufträge, plant die vorbeugende Wartung und speichert die Instandhaltungshistorie jeder Anlage. Viele Systeme verwalten zusätzlich Ersatzteile, Arbeitszeiten und Instandhaltungskosten.
Beispiel
In einem Bürogebäude steht die vierteljährliche Inspektion einer Kältemaschine an. Das CMMS erzeugt einen Arbeitsauftrag, weist ihn einem Haustechniker zu und dokumentiert die gemessenen Werte und verbrauchten Teile an der Kältemaschine. Fällt dieselbe Maschine einen Monat später aus, landet der Störungsauftrag in derselben Historie, und der technische Leiter erkennt, ob sich Ausfälle wiederholen.
CMMS, CAFM und BMS im Vergleich
| Begriff | Schwerpunkt | Typische Nutzer |
|---|---|---|
| CMMS | Instandhaltungsarbeiten an Anlagen | Instandhaltungsleiter, Techniker |
| CAFM | Flächen, Anlagen und Services einer Liegenschaft | Facility Manager |
| BMS (Automation) | Echtzeitsteuerung von HVAC, Beleuchtung und Anlagen | Technischer Leiter, MSR-Team |
Die Grenzen verschwimmen. Viele CAFM-Produkte enthalten CMMS-Funktionen, und EAM-Software (Enterprise Asset Management) überträgt die CMMS-Idee auf den gesamten Anlagenlebenszyklus bis in die Finanzbuchhaltung. Ein BMS im Sinne der Automation verwaltet überhaupt keine Arbeit; es löst Alarme aus, aus denen dann jemand einen Arbeitsauftrag macht.
Wo TaskLoop ins Bild passt
TaskLoop ist eher eine Betriebsplattform als ein vollständiges CMMS. Es deckt die Auftragsseite ab: Meldungen annehmen, sie Mitarbeitenden oder Abteilungen mit Priorität und Frist zuweisen, den Status in Echtzeit verfolgen, überfällige Aufträge eskalieren und Reaktions- und Erledigungszeiten auswerten. Wer detaillierte Anlagenverzeichnisse, Ersatzteillager und Kostenrechnung braucht, nutzt dafür ein eigenes CMMS. Mehr dazu unter Arbeitsaufträge.